Code of Conduct

Nachstehende Unternehmensrichtlinien gelten verbindlich für alle Lieferanten und Dienstleistende der Werder Bremen Fan-Service GmbH, des Verein SV Werder von 1899 e.V., der Werder Bremen GmbH & Co KG aA – kurz WERDER BREMEN:

1. Rechtliche Anforderungen

WERDER BREMEN verlangt von allen Zulieferern, dass sie das in den L?ndern ihrer Gesch?ftst?tigkeit geltende Recht einhalten. Falls einzelne der nachfolgenden Bestimmungen im Widerspruch zum geltendem Recht in einzelnen L?ndern oder Regionen stehen sollten, so ist stets das geltende Recht ma?- geblich. Stellt ein Zulieferer nach Erhalt dieses Verhaltenskodex eine solche Kollision von Bestimmungen und geltendem Recht fest, muss er WERDER BREMEN unverzüglich davon in Kenntnis setzen. WERDER BREMEN ist berechtigt, die Gesch?ftsbeziehung unverzüglich zu beenden, wenn der Lieferant festgestellte Verst??e nicht unverzüglich abstellt.

Die vorgenannte Einschr?nkung bedeutet jedoch nicht, dass die von WERDER BREMEN gestellten Anforderungen auf den durch geltendes Recht vorgeschriebenen Umfang reduziert werden k?nnen.

Für Lieferanten mit Sitz in der Europ?ischen Union oder dem Europ?ischen Wirtschaftsraum gelten die europ?ischen Standards uneingeschr?nkt, insbesondere Anforderungen zu Arbeitssicherheit, Mutterschutz, dem Gebot der Gleichbehandlung, dem Verbot von Kinderarbeit, dem Gebot Ressourcen zu schützen, der Rücknahmepflicht bei Verpackungen, dem Verbot der Verwendung bestimmter Stoffe in elektrischen und elektronischen Ger?ten (RoHS / ElektronikG) und dem Verbot der Verwendung bestimmter gesundheitssch?dlicher oder –gef?hrdender Stoffe in Textilien.

2. Verbot von Kinderarbeit

Der Lieferant darf keine Kinderarbeit ausnutzen, anwenden oder diese dulden. Als Kinderarbeit gilt jede Arbeit, die von einer Person unter 15 Jahren verrichtet wird, wenn die lokale Gesetzgebung kein h?heres Mindestalter für Arbeitskr?fte bzw. eine l?ngere Dauer der Schulpflicht vorsieht. Dann ist das h?here Alter ma?geblich. Auch in L?ndern, die bei der ILO Konvention 138 unter die Ausnahme für Entwicklungsl?nder fallen, darf das Mindestalter 15 Jahre nicht unterschreiten.

3. Verbot von Zwangsarbeit

Der Lieferant darf von keinerlei Zwangsarbeit, einschlie?lich Schuldknechtschaft und Gef?ngnisarbeit, Gebrauch machen bzw. diese dulden. Als Zwangsarbeit gilt jede Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter der Androhung einer Strafe oder eines sonstigen übels verlangt wird und für die sich besagte Person nicht freiwillig zur Verfügung gestellt hat. Von Besch?ftigten darf bei ihrer Einstellung durch den Lieferanten nicht verlangt werden, eine Kaution oder pers?nliche Dokumente zu hinterlegen.

4. Achtung der Grundrechte der Mitarbeiter

4.1. Der Lieferant ist verpflichtet, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bzw., ist der Sitz des Lieferanten nicht in Deutschland aber innerhalb der EU, die dem AGG zugrunde liegenden Richtlinien zu beachten, deren Ziel es ist, Benachteiligungen insbesondere bei Einstellung, Vergü- tung, Weiterbildung, Bef?rderung, Kündigung oder Ruhestand aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identit?t zu verhindern oder zu beseitigen.

4.2. Der Lieferant darf die Mitarbeiter nicht an der Ausübung ihrer Rechte hindern, Lehren oder Handlungsweisen zu befolgen oder Bedürfnissen nachzukommen, die mit Rasse, Gesellschaftsklasse, nationaler Herkunft, Religion, Behinderung, Geschlecht, sexueller Orientierung, Mitgliedschaft in Vereinigungen oder politischer Zugeh?rigkeit in Zusammenhang stehen.

4.3. Der Lieferant darf kein Verhalten, einschlie?lich Gesten, mündlicher Ausdrücke oder physischer Kontakte anwenden oder zulassen, das sexuelle N?tigung, Bedrohung, Missbrauch oder Ausbeutung impliziert.

4.4. Weiblichen Arbeitnehmern muss Mutterschutz vor und nach der Geburt gew?hrt werden. Arbeitnehmer dürfen nicht aufgrund von Schwangerschaft entlassen werden. Schwangere Besch?ftigte dürfen nicht an Arbeitspl?tzen eingesetzt werden, die ihren Gesundheitszustand negativ beeinflussen.

4.5. Arbeitnehmer haben Anspruch auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag.

4.6. Der Lieferant muss sicherstellen, dass die für eine Standardarbeitswoche gezahlten L?hne mindestens den gesetzlichen Standards entsprechen.

4.7. Der Lieferant muss die anwendbaren Gesetze und Industriestandards in Bezug auf die Arbeitszeiten einhalten. Auf keinen Fall darf von der Belegschaft verlangt werden, regelm??ig mehr als 48 Stunden pro Woche zu arbeiten. Pro Sieben-Tage- Periode muss mindestens ein freier Tag gew?hrt werden.

4.8. Der Lieferant muss das Recht aller Besch?ftigten respektieren, Arbeitnehmervereinigungen ihrer Wahl zu bilden und diesen beizutreten sowie Tarifverhandlungen zu führen, Der Lieferant darf Mitglieder in Arbeitnehmerorganisationen oder Gewerkschaften weder zu bevorzugen noch zu benachteiligen.

5. Gesundheit und Sicherheit

  • Wir verlangen von unseren Lieferanten, dass sie
  • Verantwortung für Gesundheit und Sicherheit gegenüber seinen Mitarbeitern übernehmen;
  • Risiken eind?mmen und für bestm?gliche Vorsorgema?nahmen gegen Unf?lle und Berufskrankheiten sorgen; ?
  • Trainings, Erste-Hilfe Kurse anbieten und sicherstellen, dass alle Mitarbeiter beim Thema Arbeitssicherheit fachkundig sind;
  • ein Arbeitssicherheitsmanagementsystem nach OHSAS 18001 oder ein gleichwertiges System aufbauen oder anwenden.

6. Umweltschutz, Prüfzertifikate

6.1. Der Lieferant muss alle anwendbaren Umweltgesetze und – bestimmungen des Landes, in dem er t?tig wird, einhalten.

6.2. Der Lieferant muss sein Gesch?ft so führen, dass natürliche Ressourcen so effizient wie m?glich genutzt werden.

6.3. Alle an WERDER BREMEN gelieferten Produkte und deren Verpackungen müssen nachweislich schadstofffrei und frei von gef?hrlichen Substanzen sein. Die Verwendung von L?sungsmitteln oder anderen gef?hrlichen Chemikalien und/oder Substanzen, z.B. Weichmachern, für die Produktion von an WERDER BREMEN zu liefernde Produkte, z.B. Spielsachen, Stoffe/Kleidungsgegenst?nde, ist nicht gestattet. Alle Hersteller / Lieferanten müssen sich diesem Verbot durch Unterzeichnung eines Vertrages unterwerfen und damit best?tigen, dass sie für die Produktion keine der von der EU verbotenen chemischen Stoffe verwenden. Der Hersteller / Lieferant muss uns hierzu Prüfzertifikate eines unabh?ngigen zertifizierten deutschen Instituts zu seinen Produkten unaufgefordert in Kopie sp?testens 2 Tage vor jeder Lieferung per Fax, eMail oder Post zukommen lassen sowie eine Originalausfertigung der Ware beifügen und uns so die Unbedenklichkeit nachweisen. Bei jeder Nachlieferung eines Produktes und bei ?nderungen in der Produktion, die Auswirkungen auf die Beschaffenheit der Waren haben k?nnen, sind neue Prüfzertifikate anfertigen zu lassen und mitzuschicken.

6.4. Die umweltgerechte Beseitigung von Abfall und Beh?ltnissen muss garantiert und auf Anfrage nachgewiesen werden. Der gesamte w?hrend der Produktion entstehende Abfall muss auf korrekte Weise entsorgt werden. Lieferanten sind verpflichtet, Verkaufs- und Transportverpackungen zurückzunehmen bzw. am Dualen System teilzunehmen und WERDER BREMEN die Lizenznummer mitzuteilen.

Erkl?rung des Lieferanten:

Hiermit best?tigen wir:

1. Wir haben den Code of Conduct für WERDER BREMEN Lieferanten erhalten und verpflichten uns hiermit, zus?tzlich zu unseren Verpflichtungen aus den Liefervertr?gen mit WERDER BREMEN, die Grunds?tze und Anforderungen dieses Code of Conduct einzuhalten.

2. Wir werden auf Anforderung von WERDER BREMEN eine schriftliche Selbstauskunft in angeforderter Form in angemessener Zeit gegenüber WERDER BREMEN abgeben.

3. Wir sind damit einverstanden, dass WERDER BREMEN oder von WERDER BREMEN beauftragte Dritte unangekündigte Inspektionen zur überprüfung des Code of Conduct in unseren Betrieben durchführen dürfen.

4. Wir werden die Einhaltung dieses Code of Conduct zu einer Bedingung machen, die in allen mit Subunternehmern einzugehenden Vereinbarungen enthalten ist. Diese Vereinbarungen müssen die Subunternehmer dazu verpflichten, allen Forderungen dieser Richtlinie (einschlie?lich dieser Klausel) zu entsprechen.

5. Wir sind damit einverstanden, dass diese Erkl?rung dem deutschen materiellen Recht unter Ausschluss der Bestimmungen des Internationalen Privatrechts, die auf andere Rechtsordnungen verweisen, unterf?llt und der Gerichtsstand Bremen ist.

Kontakt

Anne-Kathrin Laufmann
Ansprechpartnerin
SV Werder Bremen GmbH & Co. KG aA
Abteilung CSR-Management
Franz-B?hmert-Stra?e 1c
28205 Bremen

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